Die Fahrt nach Tartu und meine Wohnung (21.08. und 22.08.)
Meine Reise nach Tartu hat am Dienstag, den 21.August begonnen. Ich bin von Fulda circa 32 Stunden über Polen, Litauen und Lettland bis nach Estland gefahren:
Auf der Fahrt habe ich natürlich einige wenige Eindrücke von den verschiedenen Ländern - aus dem Bus heraus - festhalten können. Der Nordosten Polens:
Was mir wieder auf meiner Fahrt aufgefallen ist, ist dass in allen Ländern (Polen, Litauen, Lettland, Estland) die Natur viel mehr in Takt ist als in Deutschland - die Länder sind wesentlich dünner besiedelt und man sieht ständig Tiere, die man in Hessen bzw. Rheinland-Pfalz gar nicht oder kaum noch antrifft (z.B.: habe ich ständig Störche beobachten können).
Nachdem ich nach dem Grenzübergang Polen-Litauen die Zeit eine Stunde vorstellen musste, habe ich auch in Litauen einige Eindrücke festgehalten:
Kleine Pause in Marijampole:
Der Nemunas nahe der zweitgrössten Stadt Litauens Kaunas:
Die Aussenbezirke der grösseren Städte in Polen, Litauen, Lettland und Estland dominieren grösstenteils solche Wohnblocks - hier in Siauliai:
Aber vor allem die weiten unbebauten Flächen fallen im Baltikum ins Auge:
Nach gut 25 Stunden Fahrt habe ich dann Lettland erreicht:
Das Schloss in Lettlands viertgrösster Stadt Jelgava (Hauptstadt der Provinz Zemgale):
Der einzige Umstieg auf meiner langen Reise in Ríga. Auf dem Bild der kleine Bus, der uns nach Tartu gebracht hat:
Auf der Fahrt habe ich den schönsten Sonnenuntergang erlebt über der weiten lettischen Landschaft in Vidzeme - obwohl ich ihn nur vom Bus beobachten konnte, war er sehr beeindruckend - leider kann das Bild das Ganze nicht so gut rüberbringen, wie es in Wirklichkeit ausgesehen hat:
Am Mittwoch, 22.August, gegen 23 Uhr habe ich endlich nach sehr langer Fahrt Tartu erreicht. Erstaunlicherweise war ich an diesem Abend gar nicht so müde, sodass ich nach meiner Ankunft noch andere ausländische Studenten in der Aufenthaltshalle meines Wohnheimes kennenlernen konnte: Miriam aus den Niederlanden (sie habe ich schon im Bus von Ríga nach Tartu getroffen), sowie Shan Shan und Sam aus Hong Kong, China. Wir vier sind mittlerweile gut befreudet und unternehmen täglich etwas zusammen. Unsere Gruppe hat sich mittlerweile aber um viele Leute erweitert :-). Dazu später mehr...
Ich war der erste meiner WG, der in Tartu angekommen ist, sodass unsere Wohnung von meinem Ankunftstag, dem Mittwoch bis Samstag nacht, mir allein zur Verfügung gestanden hat. Samstag nach ist Johannes angekommen. Er wohnt in meinem Nachbarzimmer, ist 2 Jahre älter als ich, kommt auch aus Deutschland (Berlin/Greifswald) und bleibt 4 Jahre in Tartu um seinen PhD in Politikwissenschaft hier in Tartu zu machen. Am Montag ist dann Chris noch angekommen. Er teilt mit mir das Zimmer, ist Deutsch-Mexikaner aus Berlin und beginnt hier jetzt sein Medizin-Studium. Da die WG eigentlich für 6 Leute gedacht ist, da aber seltsamerweise in unserer WG nur 3 Leute wohnen zur Zeit, hat Johannes ein Zimmer für sich allein und das dritte Zimmer steht noch komplett leer. Ob noch Leute kommen, wissen wir nicht... Am Tag meiner Ankunft, als die Wohnung noch mir allein zur Verfügung stand, habe ich gleich die ersten Schnappschüsse unseres Apartements festgehalten:
Ein Blick von der Tür in Chris' und mein Zimmer:
Die Gemeinschaftsküche:
Die Toilette:
und die Dusche:
Erste Impressionen von Tartu (23.08.)
An meinem ersten "richtigen" Tag in Tartu haben wir, die oben erwähnte Gruppe, also Sam (aus China), Miriam (aus den Niederlanden) und Shan Shan (aus China), uns getroffen, um Tartu zu "erkunden" [ich werde in dem Blog bei den Leuten meist die zugehörigen Länder nennen, damit ihr die Leute besser zuordnen und euch merken könnt]. Das Bild zeigt die drei in obiger Reihenfolge von rechts nach links im "Ülikooli kohvik" (= Universitätscafé):
Bevor ich hierher nach Tartu zum Studieren gekommen bin, war ich schon zweimal hier. Da dies jedoch jeweils nur Kurzaufenthalte waren, habe ich die Stadt jetzt erst mehr oder weniger richtig kennenlernen können. Tartu liegt im Südosten Estlands und ist mit knapp unter 100.000 Einwohnern (etwas mehr als Fulda) die zweitgrösste Stadt Estlands. Da hier aber über 20.000 Studenten leben und die Universität schon 1632 gegründet wurde (im Oktober werden wir das 375-jährige Jubiläum feiern), ist Tartu DIE Studentenstadt Estlands. Tartu ist sehr gemütlich und bietet für mich genau die richtige Mischung: Die Stadt ist nicht hektisch, aber (vor allem durch die vielen Studenten) trotzdem ist immer etwas los. Fast jeden Tag gibt es irgendwelche guten Veranstaltungen. Auch die Menschen hier, die Bewohner von Tartu, sind sehr nett. Das Vorurteil über die Esten - dass sie ziemlich ruhig und unterkühlt sind stimmt in gewisser Weise (in positiver Hinsicht). Kommt man aber erstmal mit einem Esten bzw. einer Estin ins Gespräch so sind sie sehr nett und man kann sich bestens mit ihnen verstehen. Nun aber zu den Bildern, die ich in meinen ersten Tagen hier von der Stadt gemacht habe:
Der Park auf dem Weg von meinem Studentenwohnheim in Raatuse zum Stadtzentrum (mein Wohnheim liegt ziemlich im Zentrum: Von meiner Wohnung zum "Raekoja plats", der zentrale Platz in Tartu, laufe ich circa 5 Minuten):
Dieses Photo habe ich auch auf dem Weg vom Studentenwohnheim zur Innenstadt gemacht - von der Brücke über den Emajõgi (grösster Fluss durch Tartu):
Andere Städte haben einen "Schiefen Turm". Doch wir in Tartu haben "Viltune maja" (= das "Schiefe Haus") am Raekoja plats (= Rathausplatz):
Eines der Wahrzeichen Tartus: "Suudlevad tudengid", der Brunnen der ewig "küssenden Studenten":
Der Brunnen befindet sich direkt auf dem "Raekoja plats" vor dem "Raekoda" (= Rathaus), welches im Hintergrund in der Mitte zu sehen ist:
Auf dem Platz sind zur Zeit ständig irgendwelche Veranstaltungen (OpenAir-Kino, Extrem Sports-Festival,...).
In diesem Park treffen sich tagsüber und abends bis spät in die Nacht immer viele Studenten. Das kuriose über diesen Park ist folgendes: In Estland ist es verboten, in der Öffentlichkeit alkoholische Getränke zu trinken. Dieser Park ist der einzige Platz in Estland, wo dies aber per Gesetz erlaubt ist :-):
Neben dem Park ist die Lossi-Strasse mit "Inglisild" (= der "Engelsbrücke"):
Nicht weit entfernt von "Inglisild" ist "Kuradisild" (= die "Teufelsbrücke") - ich habe gehört, dass einmal jährlich ein Studenten-Sängerwettstreit stattfindet. Auf der einen Brücke stehen dabei die Mädels, auf der anderen die Jungs. Wer wo steht, könnt ihr euch selbst aussuchen ;-):
Hier nochmals "Raekoda" in der Ansicht vom Park:
Und schliesslich das Hauptgebäude meiner Universtität hier, der Ülikool Tartu:
"Rüütli" - eine der gemütlichen Strassen in der Innenstadt, die zum Bummeln einlädt und deren Kneipen und Restorants viele Studenten "beherbergen":
Das Wappen und die Fahne Tartus, sowie die Flagge Estlands auf dem "Raekoja plats":
Nochmals der "Emajõgi" - im Hintergrund ist Tartus wohl grösster Club "Atlantis":
Ja und das ist schliesslich mein Studentenwohnheim...
... die Gänge dort...:
... und der Ausblick aus meinem Zimmer:
Bevor ich hierher nach Tartu zum Studieren gekommen bin, war ich schon zweimal hier. Da dies jedoch jeweils nur Kurzaufenthalte waren, habe ich die Stadt jetzt erst mehr oder weniger richtig kennenlernen können. Tartu liegt im Südosten Estlands und ist mit knapp unter 100.000 Einwohnern (etwas mehr als Fulda) die zweitgrösste Stadt Estlands. Da hier aber über 20.000 Studenten leben und die Universität schon 1632 gegründet wurde (im Oktober werden wir das 375-jährige Jubiläum feiern), ist Tartu DIE Studentenstadt Estlands. Tartu ist sehr gemütlich und bietet für mich genau die richtige Mischung: Die Stadt ist nicht hektisch, aber (vor allem durch die vielen Studenten) trotzdem ist immer etwas los. Fast jeden Tag gibt es irgendwelche guten Veranstaltungen. Auch die Menschen hier, die Bewohner von Tartu, sind sehr nett. Das Vorurteil über die Esten - dass sie ziemlich ruhig und unterkühlt sind stimmt in gewisser Weise (in positiver Hinsicht). Kommt man aber erstmal mit einem Esten bzw. einer Estin ins Gespräch so sind sie sehr nett und man kann sich bestens mit ihnen verstehen. Nun aber zu den Bildern, die ich in meinen ersten Tagen hier von der Stadt gemacht habe:
Der Park auf dem Weg von meinem Studentenwohnheim in Raatuse zum Stadtzentrum (mein Wohnheim liegt ziemlich im Zentrum: Von meiner Wohnung zum "Raekoja plats", der zentrale Platz in Tartu, laufe ich circa 5 Minuten):
Dieses Photo habe ich auch auf dem Weg vom Studentenwohnheim zur Innenstadt gemacht - von der Brücke über den Emajõgi (grösster Fluss durch Tartu):
Andere Städte haben einen "Schiefen Turm". Doch wir in Tartu haben "Viltune maja" (= das "Schiefe Haus") am Raekoja plats (= Rathausplatz):
Eines der Wahrzeichen Tartus: "Suudlevad tudengid", der Brunnen der ewig "küssenden Studenten":
Der Brunnen befindet sich direkt auf dem "Raekoja plats" vor dem "Raekoda" (= Rathaus), welches im Hintergrund in der Mitte zu sehen ist:
Auf dem Platz sind zur Zeit ständig irgendwelche Veranstaltungen (OpenAir-Kino, Extrem Sports-Festival,...).
In diesem Park treffen sich tagsüber und abends bis spät in die Nacht immer viele Studenten. Das kuriose über diesen Park ist folgendes: In Estland ist es verboten, in der Öffentlichkeit alkoholische Getränke zu trinken. Dieser Park ist der einzige Platz in Estland, wo dies aber per Gesetz erlaubt ist :-):
Neben dem Park ist die Lossi-Strasse mit "Inglisild" (= der "Engelsbrücke"):
Nicht weit entfernt von "Inglisild" ist "Kuradisild" (= die "Teufelsbrücke") - ich habe gehört, dass einmal jährlich ein Studenten-Sängerwettstreit stattfindet. Auf der einen Brücke stehen dabei die Mädels, auf der anderen die Jungs. Wer wo steht, könnt ihr euch selbst aussuchen ;-):
Hier nochmals "Raekoda" in der Ansicht vom Park:
Und schliesslich das Hauptgebäude meiner Universtität hier, der Ülikool Tartu:
"Rüütli" - eine der gemütlichen Strassen in der Innenstadt, die zum Bummeln einlädt und deren Kneipen und Restorants viele Studenten "beherbergen":
Das Wappen und die Fahne Tartus, sowie die Flagge Estlands auf dem "Raekoja plats":
Nochmals der "Emajõgi" - im Hintergrund ist Tartus wohl grösster Club "Atlantis":
Ja und das ist schliesslich mein Studentenwohnheim...
... die Gänge dort...:
... und der Ausblick aus meinem Zimmer:
Die folgenden Tage in Tartu (hauptsächlich 23.08. - 27.08.)
Am Samstag wollte ich dann mit Sam (der ungefähr genauso fussballverrückt ist wie ich) ein Fussballspiel der 1.Liga Estlands besuchen. Wir haben uns im Internet das Tartuer Stadion herausgesucht, sind mehr als eine halbe Stunde hingelaufen, um dann festzustellen, dass dort zu diesem Zeitpunkt kein Spiel stattfinden wird. Also fragten wir Leute, was mit dem Spiel sei und wir erfuhren, dass das Spiel in einem der entferntesten äusseren Stadtbezirke stattfindet. Unser Glück war, dass die Leute, die wir fragten vom estnischen Fernsehen waren und dass diese gerade aufbrechen wollten zum Spiel, um über JK Maag Tammeka Tartu einen Bericht zu drehen. So lernten wir die einzige Fussballreporterin Estlands kennen und nach einem Drehzwischenstopps in der Innenstadt, kamen wir (zwar mit einiger Verspätung - aber dennoch) zu unserem Spiel:
Das Spiel lautete JK Tammeka Tartu gegen Flora Tallinn - also, der 5. der estnischen Liga gegen den 3. - und endete 0:0. Das Niveau ist vielleicht mit deutschem Oberliga-Niveau zu vergleichen und die Fans, sowie die Infrastruktur ebenfalls (im günstigsten Fall):
Trotzdem hielt mich das nicht davon ab, in der darauffolgenden Woche mit Bret (aus den USA) und Anya (aus Lettland) noch das Match der Frauen von JK Maag Tammeka Tartu gegen FC Alko Kohtla-Järve anzuschauen (diesmal gewannen unsere Tartuer wenigstens mit 3:0) :-):
In meinen ersten Tagen in Tartu waren noch sehr wenige Studenten hier, sodass wir anfangs immer in unserer kleinen 4er Gruppe weggegangen sind. Hier Miriam, Shan Shan, Sam und ich in einem georgischen Restaurant (das Essen hier war super lecker):
Dies ist unsere quasi Stammkneipe "Püssirohukelder" (= Schwarzpulverkeller) von aussen. Eine Mischung aus Kneipe und Restaurant, welche in einem historischen Gewölbe untergebracht ist, ihr eigenes Bier in 1-Liter-Krügen ausschenkt, die Kunden mit gutem Essen bedient und wo regelmässig Veranstaltungen stattfinden (Karaoke, Live-Bands,...):
Ansicht von innen:
Ich und Sam in Aktion :-) ...
... und Sam nach der Aktion - zurück in der Aufenthaltshalle unseres Wohnheims:
Am nächsten Abend (mittlerweile sind endlich schon mehr Studenten in Tartu angekommen) natürlich wieder im "Püssirohukelder" :-). Auf der rechten Seite des Tisches sitzen von rechts nach links Yuka und Hiroto (beide aus Japan), auf der linken Seite sitzen wiederum von rechts nach links Diana (aus Göttingen), Shan Shan und Sam (aus China) und am Kopfende des Tisches sind Miriam (aus den Niederlanden) und Gifford (auch aus Hong Kong/China). An diesem Abend war estnische Karaoke im Püssirohukelder. Es war wieder sehr lustig:
Und dieses zeigt die Empfangshalle im Universitätshauptgebäude:
Ich, der Neuling an der Uni Tartu, im Hauptgebäude:
Sam fand nicht jeden Vortrag wirklich interessant:
Aber abends wurde es dann wieder interessanter. Die Leute geben sich echt hier eine Menge Mühe, dass wir ausländischen Studenten uns wohlfühlen. Ständig werden irgendwelche guten Sachen organisiert. So ist es einfach, viele anderen ausländischen Studenten, aber auch einheimische kennenzulernen. Am Donnnerstag, 30.8., abends gab es beispielsweise einen Pub-Crawl. Die Studenten (einheimische und Ausländer) wurden in 12 Gruppen zu je 10 Leuten aufgeteilt. Wir mussten jeweils in 4 Kneipen ziehen und dort verschiedene lustige Aufgaben erledigen. Hier ist das Bild vom anfänglichen zentralen Treffen am Uni-Hauptgebäude:
Eine Aufgabe war die, dass wir in unserer Gruppe herausfinden sollten, wer als letztes Geburtstag hatte und wir sollten dieser Person ein Geburtstagsständchen bringen und sie der Zahl ihres Alters entsprechend hochleben lassen. Da ich ja erst Ende Juli Geburtstag hatte, haben sie mich 25x hochleben lassen. Das Ganze war ne sehr wacklige Sache; aber ich hab es überstanden ohne runter zu fallen :-):
Am Ende haben wir uns alle in der Studentenkneipe "Trehv" eingefunden, um den Abend gemeinsam zu feiern. Dieser Pub-Crawl wird auch einen Sieger haben, der am kommenden Donnerstag auf einer weiteren Party in "Trehv" bekannt gegeben wird. Der Preis ist etwas typisch estnisches: Ein Sauna-Abend im Pattaya-Club hier in Tartu. Mal schauen, wer gewinnen wird... Hier noch ein weiteres Photo von diesem Abend von mir, Eva (aus Hamburg - ja, hier gibt es sehr viele Deutsche) und einem anderen Kumpel von mir: Paulius aus Litauen vor der Kneipe "Trehv":
Am Tag danach (obwohl mir das Aufstehen nicht einfach fiel) war dann der erste richtige Arbeitstag für mich am Keskkonnafüüsika Instituut. Ich arbeite circa 3x pro Woche und lerne zur Zeit erstmal die Handhabung der notwendigen Werkzeuge (Vim-Editor, FORTRAN-Programmierung, Shell,...), um später mit den nicht-hydrostatischen Modellen (die z.B. für die Simulation von Wettergeschehen benutzt werden können) arbeiten zu können. In diesem Gebäude befindet sich mein Institut:
Das Foucault-Pendel im Treppenhaus des Instituts:
Die Gänge des Instituts erinnern irgendwie an die vergangene Sowjet-Zeit, oder?
Und das schliesslich ist mein Arbeitsplatz und somit auch der Platz, an dem ich meinen "eigenen" PC zur Verfügung habe:
Nach einiger Zeit hatten wir auch die Zeit, einige Bezirke von Tartu kennenzulernen, die sich nicht zwischen Wohnheim, Innenstadt, Uni-Hauptgebäude, Bibliothek und Institut befinden. Wenn auch natürlich nicht auf westlichem Standard, so sind sie trotzdem sehr gemütlich und für Estland in gewisser Weise charakteristisch:
Und hier noch ein paar weitere Bilder von Tartu:
"Tartu Kaubamaja" - das grosse Kaufhaus unweit vom Stadtzentrum:
Rund um "Toomkirik", die Domkirche:
und der grosse Park zwischen Uni-Hauptgebäude und "Toomkirik" im Abendlicht:
Und zum Abschluss dieses Kapitels: "My Estonian way of life" :-):
Der erste Freitag abend in Tartu: Ich war mit Sam, Shan Shan und Miriam im Kulturkino "Athena", in dem ein portugiesischer Film mit englischen Untertiteln gezeigt wurde (Name des Films hab' ich schon vergessen). Der Film war meiner Meinung nach ziemlich schlecht und das Essen danach im chinesischen Restaurant "Tsink Plekk Pang" ebenfalls (was hier in Tartu wirklich ein Ausnahme ist - Essen und Trinken sind insgesamt wunderbar!), aber trotzdem haben wir vier einen schönen Abend verbracht. Hier ist ein Bild aus dem chinesischen Restaurant (von links nach rechts: Sam, Shan Shan und Miriam):
[falls ich dazu schreibe, werde ich in Zukunft die Leute immer von links nach rechts aufzählen, was einfacher ist als immer dies explizit zu sagen]
Am Samstag wollte ich dann mit Sam (der ungefähr genauso fussballverrückt ist wie ich) ein Fussballspiel der 1.Liga Estlands besuchen. Wir haben uns im Internet das Tartuer Stadion herausgesucht, sind mehr als eine halbe Stunde hingelaufen, um dann festzustellen, dass dort zu diesem Zeitpunkt kein Spiel stattfinden wird. Also fragten wir Leute, was mit dem Spiel sei und wir erfuhren, dass das Spiel in einem der entferntesten äusseren Stadtbezirke stattfindet. Unser Glück war, dass die Leute, die wir fragten vom estnischen Fernsehen waren und dass diese gerade aufbrechen wollten zum Spiel, um über JK Maag Tammeka Tartu einen Bericht zu drehen. So lernten wir die einzige Fussballreporterin Estlands kennen und nach einem Drehzwischenstopps in der Innenstadt, kamen wir (zwar mit einiger Verspätung - aber dennoch) zu unserem Spiel:
Das Spiel lautete JK Tammeka Tartu gegen Flora Tallinn - also, der 5. der estnischen Liga gegen den 3. - und endete 0:0. Das Niveau ist vielleicht mit deutschem Oberliga-Niveau zu vergleichen und die Fans, sowie die Infrastruktur ebenfalls (im günstigsten Fall):
Trotzdem hielt mich das nicht davon ab, in der darauffolgenden Woche mit Bret (aus den USA) und Anya (aus Lettland) noch das Match der Frauen von JK Maag Tammeka Tartu gegen FC Alko Kohtla-Järve anzuschauen (diesmal gewannen unsere Tartuer wenigstens mit 3:0) :-):
In meinen ersten Tagen in Tartu waren noch sehr wenige Studenten hier, sodass wir anfangs immer in unserer kleinen 4er Gruppe weggegangen sind. Hier Miriam, Shan Shan, Sam und ich in einem georgischen Restaurant (das Essen hier war super lecker):
Dies ist unsere quasi Stammkneipe "Püssirohukelder" (= Schwarzpulverkeller) von aussen. Eine Mischung aus Kneipe und Restaurant, welche in einem historischen Gewölbe untergebracht ist, ihr eigenes Bier in 1-Liter-Krügen ausschenkt, die Kunden mit gutem Essen bedient und wo regelmässig Veranstaltungen stattfinden (Karaoke, Live-Bands,...):
Ansicht von innen:
Ich und Sam in Aktion :-) ...
... und Sam nach der Aktion - zurück in der Aufenthaltshalle unseres Wohnheims:
Am nächsten Abend (mittlerweile sind endlich schon mehr Studenten in Tartu angekommen) natürlich wieder im "Püssirohukelder" :-). Auf der rechten Seite des Tisches sitzen von rechts nach links Yuka und Hiroto (beide aus Japan), auf der linken Seite sitzen wiederum von rechts nach links Diana (aus Göttingen), Shan Shan und Sam (aus China) und am Kopfende des Tisches sind Miriam (aus den Niederlanden) und Gifford (auch aus Hong Kong/China). An diesem Abend war estnische Karaoke im Püssirohukelder. Es war wieder sehr lustig:
Die Uni beginnt langsam... (hauptsächlich 28.08.-31.08.)
Ab Dienstag, 28.08. hat dann die Universität langsam angefangen: Erstmal mit einer Einführungswoche, in der wir die wichtigsten Dinge vorgetragen bekommen haben, die Stadt besichtigt haben, sowie das Universitätshauptgebäude und die Bibliothek. Dieses Photo ist von dem Begrüssungsvortrag:
Und dieses zeigt die Empfangshalle im Universitätshauptgebäude:
Ich, der Neuling an der Uni Tartu, im Hauptgebäude:
Sam fand nicht jeden Vortrag wirklich interessant:
Aber abends wurde es dann wieder interessanter. Die Leute geben sich echt hier eine Menge Mühe, dass wir ausländischen Studenten uns wohlfühlen. Ständig werden irgendwelche guten Sachen organisiert. So ist es einfach, viele anderen ausländischen Studenten, aber auch einheimische kennenzulernen. Am Donnnerstag, 30.8., abends gab es beispielsweise einen Pub-Crawl. Die Studenten (einheimische und Ausländer) wurden in 12 Gruppen zu je 10 Leuten aufgeteilt. Wir mussten jeweils in 4 Kneipen ziehen und dort verschiedene lustige Aufgaben erledigen. Hier ist das Bild vom anfänglichen zentralen Treffen am Uni-Hauptgebäude:
Eine Aufgabe war die, dass wir in unserer Gruppe herausfinden sollten, wer als letztes Geburtstag hatte und wir sollten dieser Person ein Geburtstagsständchen bringen und sie der Zahl ihres Alters entsprechend hochleben lassen. Da ich ja erst Ende Juli Geburtstag hatte, haben sie mich 25x hochleben lassen. Das Ganze war ne sehr wacklige Sache; aber ich hab es überstanden ohne runter zu fallen :-):
Am Ende haben wir uns alle in der Studentenkneipe "Trehv" eingefunden, um den Abend gemeinsam zu feiern. Dieser Pub-Crawl wird auch einen Sieger haben, der am kommenden Donnerstag auf einer weiteren Party in "Trehv" bekannt gegeben wird. Der Preis ist etwas typisch estnisches: Ein Sauna-Abend im Pattaya-Club hier in Tartu. Mal schauen, wer gewinnen wird... Hier noch ein weiteres Photo von diesem Abend von mir, Eva (aus Hamburg - ja, hier gibt es sehr viele Deutsche) und einem anderen Kumpel von mir: Paulius aus Litauen vor der Kneipe "Trehv":
Am Tag danach (obwohl mir das Aufstehen nicht einfach fiel) war dann der erste richtige Arbeitstag für mich am Keskkonnafüüsika Instituut. Ich arbeite circa 3x pro Woche und lerne zur Zeit erstmal die Handhabung der notwendigen Werkzeuge (Vim-Editor, FORTRAN-Programmierung, Shell,...), um später mit den nicht-hydrostatischen Modellen (die z.B. für die Simulation von Wettergeschehen benutzt werden können) arbeiten zu können. In diesem Gebäude befindet sich mein Institut:
Das Foucault-Pendel im Treppenhaus des Instituts:
Die Gänge des Instituts erinnern irgendwie an die vergangene Sowjet-Zeit, oder?
Und das schliesslich ist mein Arbeitsplatz und somit auch der Platz, an dem ich meinen "eigenen" PC zur Verfügung habe:
Nach einiger Zeit hatten wir auch die Zeit, einige Bezirke von Tartu kennenzulernen, die sich nicht zwischen Wohnheim, Innenstadt, Uni-Hauptgebäude, Bibliothek und Institut befinden. Wenn auch natürlich nicht auf westlichem Standard, so sind sie trotzdem sehr gemütlich und für Estland in gewisser Weise charakteristisch:
Und hier noch ein paar weitere Bilder von Tartu:
"Tartu Kaubamaja" - das grosse Kaufhaus unweit vom Stadtzentrum:
Rund um "Toomkirik", die Domkirche:
und der grosse Park zwischen Uni-Hauptgebäude und "Toomkirik" im Abendlicht:
Und zum Abschluss dieses Kapitels: "My Estonian way of life" :-):
Meine Freunde in Tartu und schöne Erlebnisse mit ihnen (in der Zeit vom 31.08. bis 07.09.)
David (ebenfalls aus den USA) und Shan Shan (aus China):
Und nochmals Bret, Mari-Liisa und Shan Shan:
Eine Sache, die ich in Tartu sehr gerne mag, ist gegen abend mit meinen Leuten entlang des Emajõgi ein wenig aus dem Stadtzentrum hinauszulaufen und sich dann irgendwo gemütlich hinsetzen, um zu sprechen, zu essen, zu trinken und die Natur hier zu geniessen. Dieses Photos zeigt mich mit Anya, mit der ich mittlerweile auch gut befreundet bin (sie hat russische Wurzeln, lebt aber praktisch schon ihr ganzes Leben in Ríga, Lettland) und Bret (aus den USA) auf dem Weg am Ufer des Emajõgi entlang:
Bret und Anya auf einem Kai im Emajõgi:
Unser Kai im Emajõgi mit Blick Richtung Innenstadt:
Und hier ich mit Anya:
Es kommt nicht selten vor, dass wir uns abends bei Leuten auf dem Zimmer treffen, um zu schwätzen und ein wenig zu feiern. Diese beiden Photos sind bei Miriams Zimmerparty entstanden:
Anya übergibt Bret gerade das Saaremaa(der beste Vodka der Welt!)-Stirnband (haben wir als Geschenk für eine gekaufte Saaremaa-Vodka-Flasche erhalten). Das Saaremaa-Stirnband erhält immer der, der auf einer Privat-Party zur Zeit am Betrunkensten ist ;-):
Die französische WG-Kollegin von Miriam (ich komme peinlicherweise im Moment partout nicht auf ihren Namen), Torbjörn (aus Dänemark) und David (aus den USA):
Essen im russischen Restaurant "Rasputin" in der Tartuer Innenstadt. Auf dem Bild sind Shan Shan (aus China) und Miriam (aus den Niederlanden):
Miriam und Bret (aus den USA):
Das grosse Essen war wohl etwas zu viel für die "kleine" Shan Shan:
Heute vor einer Woche war im Club "Atlantis" estnisch-ausländischer Abend. Das heisst, dass die estnischen Erstis eingeladen waren, um die ausländischen Studenten zu treffen und wir eingeladen waren, um Einheimische kennenzulernen. Das Ganze hat auch prima funktioniert. An diesem Abend habe ich Liina und Annika (beide aus Estland kennengelernt) und die beiden waren seitdem auch wieder weg mit unserer Gruppe. Hier ein Photo von mir mit Liina und Annika:
Anschliessend waren wir gemeinsam auf dem Raekoja plats, auf dem mal wieder etwas los war: Ein Konzert von einer relativ bekannten estnischen Band, deren Namen ich nicht mehr weiss:
Es war richtig viel los auf dem Raekoja plats trotz leichtem Regens:
Und mir, Annika und Inge (aus den Niederlanden) hat es gut gefallen:
Nach dem Konzert waren wir dann noch in einem der vielen Tartuer Cafés. Auf dem Bild sind wieder Annika und Inge, sowie Gifford und Sam (jeweils China):
Am vergangenen Dienstag war der Sektempfang im historischen Universität-Museum in der "Toomkirik" für alle ausländischen Studierenden,...
... zu dem auch viele Studenten erschienen sind:
Nachdem wir nett durch einige Reden des Direktors, der Koordinatorin des International Student Office, des Bürgermeisters von Tartu usw. und hübsch durch eine Vertreterin der estnischen Studenten-Union berüsst worden waren...
... ging es zum noch angenehmeren Teil des Abends über: das Büffet. Hier auf dem Bild die französische WG-Genossin von Miriam, deren Name mir leider immer noch nicht einfällt, sowie Vlad (aus Moldawien) und Sam (aus China):
Vergangenen Donnerstag haben wir uns mal wieder mit einigen Leuten am Emajõgi versammelt, um am Strand ein Abendessens-Picknick zu machen. Auf dem Photo zu sehen sind Bret (aus den USA), ich, Liina (aus Estland), Miriam (aus den Niederlanden) und Shan Shan (aus China):
Ich geniesse gemeinsam mit Bret das gute Abendessen:
Unsere zwei typischen Estinnen Annika und Liina :-):
Und nochmal ein Gruppen-Bild von Bret, mir, Liina, Miriam und Yuka (aus Japan):
Miriam, Yuka und Shan Shan hat das Picknick auch gut gefallen:
Nach dem Picknick ging es mal wieder in die Studentenkneipe "Trehv". Auf dem Bild sind Kadri (auch aus Estland), Shan Shan, Miriam, Annika und Liina:
Bret, ich und Kadri:
Annika und Iina (aus Finnland):
Am Freitag abend, 31.08. hat Mari-Liisa (aus Estland) uns zum Spieleabend eingeladen. Mari-Liisa wurde 10 Leuten von uns ausländischen Studenten als Tutorin zugeteilt. Die Tutoren sollten den ausländischen Studierenden die Stadt Tartu zeigen und ihnen helfen bei den alltäglichen Problemen, die auftauchen, wenn man als Ausländer neu in eine fremde Stadt kommt. Die Tutoren sind selbst alle Studenten an der Universität Tartu. Einige Studenten von uns, inklusive ich, haben sich mit Mari-Liisa mittlerweile befreundet und deshalb hat sie uns für diesen Abend in ihre WG eingeladen, wo wir mit ihr und ihrer estnischen Zimmerkollegin Liisi bis Samstag morgen gegen 5 Uhr einen Spieleabend machten. Wir haben irgendein estnisches Spiel gespielt, dessen Name euch nichts sagen wird (es ging aber im Grossen und Ganzen darum, die Leute in verschiedenen Sachen richtig einzuschätzen) und dann haben wir noch sehr lange Texas Hold 'Em-Poker gezockt.
Auf dem Bild sind Bret (aus den USA) und eben Mari-Liisa zu sehen. Bret ist schon Mitte 30 und studiert hier in Tartu irgendetwas Richtung Biochemie. Mit ihm bin ich mittlerweile auch gut befreundet:
David (ebenfalls aus den USA) und Shan Shan (aus China):
Und nochmals Bret, Mari-Liisa und Shan Shan:
Eine Sache, die ich in Tartu sehr gerne mag, ist gegen abend mit meinen Leuten entlang des Emajõgi ein wenig aus dem Stadtzentrum hinauszulaufen und sich dann irgendwo gemütlich hinsetzen, um zu sprechen, zu essen, zu trinken und die Natur hier zu geniessen. Dieses Photos zeigt mich mit Anya, mit der ich mittlerweile auch gut befreundet bin (sie hat russische Wurzeln, lebt aber praktisch schon ihr ganzes Leben in Ríga, Lettland) und Bret (aus den USA) auf dem Weg am Ufer des Emajõgi entlang:
Bret und Anya auf einem Kai im Emajõgi:
Unser Kai im Emajõgi mit Blick Richtung Innenstadt:
Und hier ich mit Anya:
Es kommt nicht selten vor, dass wir uns abends bei Leuten auf dem Zimmer treffen, um zu schwätzen und ein wenig zu feiern. Diese beiden Photos sind bei Miriams Zimmerparty entstanden:
Anya übergibt Bret gerade das Saaremaa(der beste Vodka der Welt!)-Stirnband (haben wir als Geschenk für eine gekaufte Saaremaa-Vodka-Flasche erhalten). Das Saaremaa-Stirnband erhält immer der, der auf einer Privat-Party zur Zeit am Betrunkensten ist ;-):
Die französische WG-Kollegin von Miriam (ich komme peinlicherweise im Moment partout nicht auf ihren Namen), Torbjörn (aus Dänemark) und David (aus den USA):
Essen im russischen Restaurant "Rasputin" in der Tartuer Innenstadt. Auf dem Bild sind Shan Shan (aus China) und Miriam (aus den Niederlanden):
Miriam und Bret (aus den USA):
Das grosse Essen war wohl etwas zu viel für die "kleine" Shan Shan:
Heute vor einer Woche war im Club "Atlantis" estnisch-ausländischer Abend. Das heisst, dass die estnischen Erstis eingeladen waren, um die ausländischen Studenten zu treffen und wir eingeladen waren, um Einheimische kennenzulernen. Das Ganze hat auch prima funktioniert. An diesem Abend habe ich Liina und Annika (beide aus Estland kennengelernt) und die beiden waren seitdem auch wieder weg mit unserer Gruppe. Hier ein Photo von mir mit Liina und Annika:
Anschliessend waren wir gemeinsam auf dem Raekoja plats, auf dem mal wieder etwas los war: Ein Konzert von einer relativ bekannten estnischen Band, deren Namen ich nicht mehr weiss:
Es war richtig viel los auf dem Raekoja plats trotz leichtem Regens:
Und mir, Annika und Inge (aus den Niederlanden) hat es gut gefallen:
Nach dem Konzert waren wir dann noch in einem der vielen Tartuer Cafés. Auf dem Bild sind wieder Annika und Inge, sowie Gifford und Sam (jeweils China):
Am vergangenen Dienstag war der Sektempfang im historischen Universität-Museum in der "Toomkirik" für alle ausländischen Studierenden,...
... zu dem auch viele Studenten erschienen sind:
Nachdem wir nett durch einige Reden des Direktors, der Koordinatorin des International Student Office, des Bürgermeisters von Tartu usw. und hübsch durch eine Vertreterin der estnischen Studenten-Union berüsst worden waren...
... ging es zum noch angenehmeren Teil des Abends über: das Büffet. Hier auf dem Bild die französische WG-Genossin von Miriam, deren Name mir leider immer noch nicht einfällt, sowie Vlad (aus Moldawien) und Sam (aus China):
Vergangenen Donnerstag haben wir uns mal wieder mit einigen Leuten am Emajõgi versammelt, um am Strand ein Abendessens-Picknick zu machen. Auf dem Photo zu sehen sind Bret (aus den USA), ich, Liina (aus Estland), Miriam (aus den Niederlanden) und Shan Shan (aus China):
Ich geniesse gemeinsam mit Bret das gute Abendessen:
Unsere zwei typischen Estinnen Annika und Liina :-):
Und nochmal ein Gruppen-Bild von Bret, mir, Liina, Miriam und Yuka (aus Japan):
Miriam, Yuka und Shan Shan hat das Picknick auch gut gefallen:
Nach dem Picknick ging es mal wieder in die Studentenkneipe "Trehv". Auf dem Bild sind Kadri (auch aus Estland), Shan Shan, Miriam, Annika und Liina:
Bret, ich und Kadri:
Annika und Iina (aus Finnland):
Unser 2-Tage-Ausflug nach Ríga, Lettland (08. und 09.09.)
Im frühen Morgengrauen - um 6:20 Uhr diesen Samstag, 08.09. - sind wir - wir, das sind Miriam, Bret, Sam und ich - in Tartu aufgebrochen... (hier im Bild die nebelumhüllte "Turusild" [Brücke] in der Nähe des Bussijaam (=Busbahnhof)
... gen Lettland (hier im Bild der estnisch-lettische Grenzübergang bei Valga/Valka):
Trotz der frühen Stunde waren alle Teilnehmer gut gelaunt. Hier Sam (aus China) bei der Pause am Grenzübergang:
Sowie Miriam (aus den Niederlanden) - mit nochmals Sam...
und ich und Bret (aus den USA):
Gegen 11 Uhr erreichten wir endlich die meiner Meinung nach beste Stadt der Welt :-) (zumindest von denen, die ich bisher kennengelernt hab') und unser erster Weg führte uns in die Pizzeria "Ćili Pica", weil wir alle schon wahnsinnig hungrig waren. Miriam, Bret und Sam sind auf diesem Bild:
Ich mit Miriam beim Pizza essen (ich weiss, dass man sich normalerweise nicht zuerst nennt ;-), aber ich versuche im ganzen Blog die Leute immer von links nach rechts zu benennen):
Nachdem wir alle gut gestärkt waren, ging es auf Ríga anzuschauen. Hier im Bild ist das lettische Freiheitsdenkmal ("Brívíbas piemineklis"), ein für die Letten ungemein wichtiges Symbol:
Die orthodoxe Kathedrale am Rande der Altstadt von aussen...
... und von innen:
Ríga ist bekannt für die vielen Jugendstilbauten, die man über einen Grossteil der Stadt verteilt findet:
Miriam, ich glaube nicht, dass sich der Holzfrosch in einen Prinz verwandetlt ;-):
"Latvijas mákslas akadémijas" - die lettische Kunstakademie:
Da am Abend das EM-Qualifikationsspiel Lettland gegen Nordirland stattfinden sollte, war die Stadt voll mit Nordiren, die den ganzen Tag und die ganze Nacht friedlich und ausgelassen feierten (wie hier in der Kaĺkju iela):
Der "Doma laukums" (= Domplatz):
In Ríga haben wir uns dann nachmittags mit Anya getroffen. Da sie Rígaerin ist, ist sie schon am Donnerstag abend vorgefahren und wir haben uns für Samstag verabredet. Hier im Bild steht sie auf dem "Doma laukums" zwischen Miriam und Bret:
Eine der vielen gemütlichen Gassen in Rígas Altstadt. In der Altstadt dürfen fast keine Autos fahren und auch internationale Konzerne dürfen so gut wie nicht in der Altstadt Geschäfte treiben. So ist es Ríga gelungen, eine einzigartige Altstadt voller gemütlicher lokaler Cafés, Kneipen, Restaurants und Lädchen zu bewahren:
Das berühmte Rígaer Schwarzhäupterhaus (Melngalvju nams) versprüht besonders den Charme der alten Hansestadt:
Ich vor der Rolandsstatue vor dem Schwarzhäupterhaus:
Spätnachmittags in einem Café im Jugendstilbezirk: Sam schreibt beim Kaffee schnell eine Karte nach Hause nach Hong Kong:
... und auch Bret...
... Miriam...
... und Anya geniessen ihren Kaffee...
... während ich lieber ein kühle Cola geniesse:
Nach dem Kaffeetrinken haben wir unsere Gruppe geteilt. Während Anya, Miriam und Bret durch Ríga spaziert sind, dann zu Anya nach Hause gegangen sind, um dort Filmabend zu machen und dort zu übernachten, sind Sam und ich in das "Skonto-Stadion" gegangen, um das Spiel zwischen Lettland und Nordirland zu verfolgen,...
... welches Lettland mit 1:0 gewinnen konnte :-). Nachdem Spiel haben wir uns dann in das Nachtleben Rígas gestürzt. Wir wollten ja feiern und mussten auch die Zeit überbrücken bis morgens um halb 8 der Bus nach Tartu gefahren ist. Zunächst haben wir uns erstmal in dem typischen lettischen Restaurant "Citi laiki" gestärkt:
Nach unserer Stärkung haben wir noch einige Plätze Rígas, die wir an dem Tag noch nicht richtig gesehen haben, bei Nacht besichtigt:
Die Nationaloper:
Hier auch nochmals das Freiheitsdenkmal von einiger Entfernung:
Der Ausblick vom Hügel im Park:
Die Überreste der Stadtmauer bei der Torńa iela:
Sam und ich in den gemütlichen Gassen von Ríga:
Ich vor den ältesten Wohnhäusern Rígas - den "Trís bráĺi":
Pétera bazníca (= Petrikirche):
Ich habe noch nie eine Stadt gesehen, in der so viele Limousinen herumfahren wie in Ríga. An diesem Abend haben wir bestimmt 5 oder mehr von dieser Sorte gesehen:
Ich vor meiner Rígaer "Stammkneipe" ;-), dem "Spalvas pa gaisu":
Der "Lívu laukums" (= Livenplatz) im Zentrum von Ríga,...
... auf dem wir in die Kneipe "Melnais kakjis" eingekehrt sind:
Danach ging es schliesslich in die "Skyline Bar", die sich im 26ten Stock eines Hotels befindet und von der man die Stadt Ríga wunderbar überblicken kann. Sam und ich konnten bei entspannender Musik und bei Cocktail und Kaffee den Abend richtig gemütlich bei erhabener, bewegender Aussicht über die "Perle des Baltikums" ausklingen lassen (auf dem Bild kommt die Aussicht leider sehr schlecht rüber):
Gefeiert wurde aber auch in der "Skyline Bar":
Z.B. mit den Nordiren, die trotz der 1:0-Niederlage in der ganzen Stadt friedlich feierten. Hier Sam mit einem von den nordirischen Fans, den wir an diesem Abend kennenlernten:
Auf dem weiteren Weg durch Ríga - das Hauptgebäude der "Latvijas Universitáte", an der ich eigentlich mein Auslandssemester machen wollte...
... und ich vor dem zu ihr gehörenden "Studentu klubs" - mein absoluter Lieblingsclub in Ríga - der an diesem Abend leider geschlossen war. Naja, wir waren sowieso erst irgendwann zwischen halb 4 und 4 da:
Von 4 bis 5 haben Sam und ich dann eine Stunde im Internet-Café verbracht, bevor wir danach im "Ćili Pica" mehr oder weniger frühstückten ;-). Nach 6, im Morgengrauen, machten Sam und ich uns dann auf den Weg zum "Autoosta" (= Busbahnhof), wo wir gegen 7 die einigermassen ausgeschlafenen Miriam, Anya und Bret trafen, um gemeinsam uns auf die Rückreise nach Tartu zu begeben:
Unser Kurztrip nach Ríga hat sich also wirklich gelohnt, auch wenn ich dann den kompletten Sonntag Nachmittag verschlafen habe. Aber wir haben wirklich - wie ihr sehen konntet - eine Menge erlebt. Am Sonntag abend sind wir dann noch gemeinsam ausgegangen zum Essen: Wieder zum chinesischen Restaurant "Tsink Plekk Pang", welches mich schon beim ersten Mal nicht überzeugen konnte (siehe oben). Auch beim zweiten Mal war ich nicht wirklich zufrieden, sodass ich mir wohl demnächst andere chinesische Restaurants hier in Tartu suchen werde :-). Ich habe es zum Beispiel noch nie erlebt, dass man gleichzeitig die Suppe und die Hauptspeise gebracht bekommt... Naja, die Suppe war wirklich lecker, aber die Hauptspeise dann natürlich kalt. Hier zum Abschluss noch ein paar Photos aus dem "Tsink Plekk Pang":
Shan Shan (aus China), Miriam (aus den Niederlanden) und Anya (aus Lettland):
Meghan und Cassandra (wir nennen Cassandra aber nur Cassie) aus den USA...
... und nochmal Miriam:
Heute, am Montag, 10.09., hatte ich eine Menge Zeit, da ich, weil meine beiden "Chefs" Dr. Aarne Männik und Andres Luhamaa nicht im Institut sein konnten, nicht arbeiten musste. So konnte ich endlich mal die vielen Erlebnisse der letzten Wochen für euch niederschreiben und vor allem die vielen zugehörigen Photos, die ich gemacht habe, hinzufügen. Ich hoffe, dass euch die Photos und kurzen Berichte gefallen. Eine Fortsetzung wird bald folgen. Da ich den Blog von nun an alle paar Tage updaten werde, da ich ja nun regelmässig Internetzugang habe am Institut, was ja vorher nicht der Fall war, werden die zukünftigen Berichte wohl wesentlich kürzer und übersichtlicher ausfallen. Ich hoffe, dass ihr alle hier oft reinschauen werdet. Bis demnächst!
7 Kommentare:
Hi Sebastian!
Dein blogspot ist sehr interessant und man spürt deine große Begeisterung, hoffentlich bleibt das so! Denk an deine Figur! Ihr seid ja dauernd beim Essen und Trinken (Feiern).Ich wünsche dir noch viel Spass aber auch Erfolg und Ehrgeiz bei deiner Arbeit.Freue mich schon auf deine Fortsetzungen. Kuss Mum
Gut, dass man meine grosse Begeisterung auch spürt :-) - mir gefällt es hier nämlich wirklich prima und es ist ein bisschen schwierig das alles, was ich hier erlebe über das Internet auch rüberzubringen. Aber der Blog ist schon ne recht gute Möglichkeit.
"Ihr seid ja dauernd beim Essen und Trinken (Feiern)" -> Naja, so soll es ja auch sein :-)
Grüsse an die ganze Family aus dem Norden :-)
sveiks sebastian!
das sind ja echt klasse bilder! :)
tartu muss ja eine wunderschöne stadt sein!
bei den rigabildern hab ich gleich wieder lust gekriegt, da mal wieder hinzufahren!
ich hoffe, ihr habt weiterhin soviel spaß, wie ihr den jetzt habt und feiert und seht viel! :)
lg,
wanda
Hallo Sebastian,
ich bin schwer beeindruckt von deinem Blog, ich glaube du hast schon mit deinem ersten Post die Länge sämtlicher anderer Auslandssemesterblogs aus unserem Jahrgang um ein vielfaches übertroffen :) Wie ich sehe lässt du es dir gut gehen, und das freut mich. Bei den ganzen Bildern bekommt man gleich Lust zu verreisen :)
viele grüße
cs
Gude!
Also ich muss ja sagen, dass die Bilder echt schön sind. Hab prinzipiell richtig Lust gekriegt, dich zu besuchen. Dumm nur, dass ich demnächst Diplom machen tu.
Nach Riga muss ich glaub ich irgendwann auch mal. Die ganzen Bauwerke sind ja der Hammer. Scheinbar hast du auch noch besseres Wetter als wir (ich habs zumindest schon länger net mehr hinbekommen kurzärmelig rumzulaufen), was ja net verwunderlich is, wenn unser Wetterfrosch weg is ;-)
Feier mal schön ausgelassen, mit der Zeit wirds etwas ruhiger werden, war bei mir in Bordeaux zumindest so.
Weiterhin viel beim Asiaten-untern-Tisch-Saufen :-D
und sonstigem
Gruß, Joe
@Margit: "blogspot", net schlecht, werd ich auch mal in meinen aktiven Wortschatz aufnehmen ;-)
Hi,
aufgrund von Zeitmangel und Abwesenheit konnte ich noch nicht die Kommentarte vollständig lesen, aber das, was ich schon gesehen habe, gefällt mir. Ich wünsche Dir weiterhin jede Menge Spaß, schöne Erlebnisse, viele Bekanntschaften und wahre Freundschaften und eine erfolgreiche Arbeit.
Dóri
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