So, Freunde, es wird mal wieder Zeit meinen Blog fortzuführen. Seit circa 3 Wochen kam ich leider nicht mehr richtig zum Bloggen, da ich fast immer sehr beschäftigt bin und auch diese Woche habe ich eine Menge zu tun und käme eigentlich nicht dazu, aber ich habe mir vorgenommen, diese Woche oft abends den Blog weiterzuführen, da ich schon wieder so viele Bilder angesammelt habe und ich euch ja auch auf dem Laufenden halten will.
Anfangen möchte ich heute abend mit unserem Ausflug vor circa 3 Wochen nach Vapramäe. Vapramäe ist keine Stadt und wenn ich sage Dorf trifft es auch wahrscheinlich nicht eure Vorstellung von einem Dorf. Wir sind mit dem Bus dorthin gefahren an diesem Donnerstag mittag und an der Haltestelle von Vapramäe hat man vor allem Wald gesehen, einige Wiesen, einen grossen Fluss und über den ganzen Ausblick (der wirklich recht gut war) verteilt vielleicht zwei Häuser. Aber so sind die Dörfer, oder besser gesagt die kleinen Orte, hier oft in Estland - auf eine Fläche von einigen Quadratkilometern verteilt stehen auf Wiesen und in Wäldern insgesamt vielleicht um die 10 Häuser. Und so war das auch in Vapramäe...
Bevor ich aber von unserem Ausflug nach Vapramäe berichte fange ich mit dem Mittwoch abend davor an:
Paulius (ein guter Freund von mir aus Litauen) und ich haben uns verabredet auf ein Bierchen vor dem Schlafengehen. Also bin ich, nachdem ich bis 22:30 Uhr im Institut war (Internet nutzen), schnell in meine Wohnung gegangen, hab' mich schnell geduscht, Haare gewaschen und fertig gemacht und bin dann zu Paulius in die WG gegangen (seine WG ist exakt unter unserer gelegen). Dort waren schon ein paar Leute und wir sind dann mit einigen zu der Studentenkneipe "Trehv", die sich bei uns in der Nähe befindet gegangen, weil dort angeblich eine Veranstaltung sein sollte. Diese war aber gegen (mittlerweile schon) 23:30 Uhr so gut wie fertig. Vor "Trehv" haben wir Anastasija (aus Moskau/Russland) und Alexey (auch aus Russland) getroffen, die Paulius schon kannte, die ich an diesem Abend aber erst kennengelernt habe. Wir entschieden uns ins "Zavood" zu gehen. Dies ist eine sehr spezielle Kneipe in Tartu. Irgendwie ist sie nett, da die Preise hier ziemlich gut sind und da sie jede Nacht bis circa 5 Uhr geöffnet hat. Aber es gibt dort auch alle möglichen Sorten von Leuten, was oft positiv ist, aber auch manchmal negativ ist. Naja... aber insgesamt ist "Zavood" schon eine sehr interessante Kneipe, wo man ab und an mal hingehen kann - speziell dann, wenn schon alle anderen Kneipen dicht gemacht haben.
Hier 3 Bilder von uns aus dem "Zavood":
Alexey und Simon (aus Belgien):

Anastasija und Alexey:

Alexey, Simon und Paulius:

Nachdem wir bis kurz vor 2 im "Zavood" waren, beschlossen wir - da wir noch nicht wirklich müde waren -, noch an die Tankstelle zu gehen (gut, dass es gerade noch kurz vor 2 war, denn ab 2 gibt es in Läden in Estland kein Alkohol mehr zu kaufen), um Bier zu kaufen und danach in Anastasijas WG zu gehen, um zu schwätzen und zu trinken. Anatasija kochte für uns sogar noch einen Pasta-Snack. Es war wirklich ein netter Abend, den wir dann gegen halb 4 beendeten.
Am nächsten Tag konnte ich aber ausschlafen, da ich nicht arbeiten musste und erst um 12:15 Uhr Estnisch-Sprachkurs hatte. Nach dem Sprachkurs (um 14:30 Uhr) haben wir uns mit 8 Leuten am Busbahnhof versammelt, um - wie gesagt - nach Vapramäe zu fahren. Vapramäe liegt circa 25 km südwestlich von Tartu. Hier ein Bild von Simon (aus Belgien), Kaire (aus Estland) und Martin (aus den Niederlanden) auf der Busfahrt:

Nach 45-minütiger Busfahrt ging es zum Spaziergang durch Wald und Wiese. Hier ein Bild von allen Teilnehmern ausser mir (da ich ja fotografieren musste ;-)): Kaire, Simon, Martin, Yuka (aus Japan), Annika, Mari-Liisa und Kadri (alle Estinnen) - wie immer alle von links nach rechts aufgezählt:

Auf dem Weg durch den Wald (Simon, Kaire, Mari-Liisa, Annika, Yuka):

Ja und wie ich in der Einleitung schon meinte: Ab und zu kommt man dann aus dem Wald mal auf eine grössere Fläche ohne Bäume, wo ein Haus steht mit Hütten drumherum und wo Leute wohnen:

Annika und Simon an dem Elva jögi, der durch das Gebiet von Vapramäe fliesst:

Der Elva jögi, an dem wir unser Picknick machten - an dieser Stelle:

Platz nehmen zum Picknick (Annika, Martin, Kaire, Kadri, Simon, Yuka, Mari-Liisa):

Martin und Kaire beim Picknicken,...:

... sowie Yuka und Simon...:

... und Annika und Kadri:

An der nächsten Raststelle verweilten wir zwar einige Minuten, aber es gab kein zweites Picknick (Simon, Annika, Mari-Liisa, Kadri):

Unsere Mädels Mari-Liisa, Kaire, Yuka, (etwas verdeckt) Kadri und Annika:

Weiter auf dem Weg durch das schöne Gebiet von Vapramäe:

Ausblick von einem Hügel im Wald von Vapramäe - mit mir im Vordergrund:

Unsere Gruppe auf dem Hügel: Simon, Martin, Yuka, Annika, Mari-Liisa (Kadri und Kaire sind verdeckt):

Und weiter geht es wieder durch den dichten Wald :-):

Wieder einmal zwei Wohnhäuser, die einzeln in der wunderbaren Landschaft stehen...:

... und einige Meter weiter wieder ein paar Häuser:

Nach 2 1/2 Stunden Spaziergang in Vapramäe machten wir es uns in einem Hüttchen noch eine halbe Stunde gemütlich (hier: Annika, Mari-Liisa, Kaire, Martin):

(und hier Simon)...:

... bis um viertel nach 6 abends der Bus nach Tartu zurückfuhr. Um 7 abends erreichten wir dann Tartu und ich machte mich damals auf ins Institut, um den letzten September-Blog-Artikel zu schreiben (siehe dort :-)).
Da es jetzt schon einige Minuten vor Mitternacht ist, schreibe ich die Fortsetzung meines Blogges erst morgen. Ich werde dann von unserer Reise in den Nordosten Estlands, vor allem Narva, berichten.
Also, dann schaut am besten in den nächsten Tagen öfter mal rein. Es wird wahrscheinlich ständig etwas Neues zu lesen und zu betrachten sein.
Für heute aber: Head ööd (=gute Nacht)!
1 Kommentar:
Tere oder Szia aus Ungarn!
Ich mag die Tannenwälder auf den Fotos. Ich hoffe, dass wir uns bald wiedersehen können.
Deine Dorka
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